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Worldcup in Knokke (Belgien) – 18.Mai bis 23.Mai (by Susi Mai)


An meinem Geburtstag ging es los. Irgendwo in der Pampa (auf dem Weg vom Flughafen gingen einige Rider verloren) in Knokke war der Startschuss zur Registrierung gefallen. Zum ersten Mal fand ein PKRA Contest hier in Belgien statt. Überraschenderweise waren sehr viele (18) weibliche Rider angemeldet. Jungs wir kommen…!!!

Außerdem war das erste Mal ein russischer Fahrer am Start.
Bei fast sommerlichen Temperaturen hingen wir an diesem Tag den ganzen Tag am Strand oder an der Halfpipe ab.
Knokke liegt ca. 2Km vor der holländischen Grenze und bietet mit seinem breitem Strand hervorragende Bedingungen zum Kitesurfen.
Die Stadt selbst besteht hauptsächlich aus Labels wie Gucci, Armani, Rolex, umherfahrenden Ferraris und Porsche. Der schöne BMW aus meiner Heimat (wo ich ja schon seit 1990 nicht mehr wohne) war hier eher selten zu sehen.

Tag 1

Nicht schon wieder – gleich zu Beginn des Tages sieht es überhaupt nicht nach Wind aus. So verbringen wir den ganzen Tag mit Strandspaziergängen (eher was für uns Frauen), Beachvolleyball, Skateboarding und in der Sonne liegend dem DJ des "Red Bull Hummers" zuzuhören.
Hier zeigte Marc Doyle sein wahres Können – er war in der Halfpipe mindestens so gut wie die Locals. Na ja, wenn er Kitesurfen aufhört kann er ja Tony Hawk Konkurrenz machen. Auch die meisten anderen Rider wollten sich ein zweites Standbein schaffen und versuchten Ihr Glück in der Halfpipe – ohne Glück!

Tag 2

Am Morgen des 2ten Tages sah es so aus, als ob es wieder ein super sonniger Tag werden könnte. Am Strand angekommen wurden wir aber eines besseren belehrt. Jacken und lange Hosen waren angesagt. Ich hasse Kitesurfen in Anzügen!
Den ganzen Tag machte der Wind was er wollte, mal von links mal von rechts und nie genug um kiten gehen zu können. Um 18 Uhr wurde der Event abgesagt und wir bereiteten uns schon wieder auf das Nachtleben vor.
Doch plötzlich 15 Minuten später, nachdem alle Ihre Kites schon zusammengerollt hatten kam der Wind mit 15-20 Knoten. Erstmal Hektik und Stau am Kompressor - dann raus auf´s Wasser! Der Event wurde doch noch gestartet.
Bis fast 21 Uhr wurde ein Teil der Quali gefahren und gegen 23 Uhr waren wir dann irgendwann in unseren Hotels. Ich glaube das war einer meiner längsten Contest-Tage.

Tag 3

9 Uhr morgens Skipper Meeting – nicht wirklich meine Zeit des Tages. Aber schon um diese Zeit sah es super aus. 15 Knoten ansteigend, onshore mit kleinen Wellen die super zum Absprung genutzt werden konnten.
Zuerst gingen wir Mädchen raus. Vier Heats - Frau gegen Frau standen an. Es wurden viele Wakestyle Manöver gezeigt, aber immer wieder auch spektakuläre hohe Jumps.
Jungs wir kommen…..!

Bei den Männern wurden ebenso Mann gegen Mann Heats gefahren
Aufgrund des auflandigem windes verpasste der Kite bei vielen Manövern nur knapp den Judge Tower.
Mehr Glück als Verstand hatte Alvaro Onieva als er am Strand upwind lief. Seine Lines verwickelten sich unglücklich an einer Fahne des Judge Towers. Der Kite fing an zu loopen und er wurde mit voller Wucht über den Tower geschleudert. Aus 4 m Höhe schlug er nur knapp neben einem Auto auf den Sand auf. Da er sich wie ein Turner richtig cool abgerollt hat, stand er, als ob nichts passiert wäre mit einem lauten „Jack Ass“ auf. Vorsichtshalber wurde er aber gleich in das nächste Krankenhaus transportiert. Nach Einwilligung von seinem Finalgegner Aaron Hadlow wurde entschieden dass das noch ausstehende Finale am nächsten Tag stattfinden würde.
Ich selbst habe in der Single Elimination, nach einem ziemlich unsicherem Heat, gegen Kristin verloren.
Cindy gewinnt durch extrem technische Manöver ohne Stürze und durch einen spektakulären Kiteloop.


Resultate Frauen

1. Cindy Mosey
2. Kirsty Jones
3. Kristin Boese
4. Petra Goeschl


Tag 4

Trotz super Wetter und starkem Wind wurde der Contest auf den Nachmittag verschoben da aufgrund des niedrigen Wasserspiegels einige Wellenbrecher aus dem Wasser schauten. Sicheres Kitesurfen war somit nicht möglich.
Im Laufe der nächsten Stunden ging aber der Wind rapide zurück. Erst am Abend frischte der Wind wieder auf angenehme 15-17 Knoten auf.
Um 18 Uhr fand dann ein Best Trick Contest statt, an dem 14 Männer und 13 Frauen teilnahmen.
Mit einem spektakulären Downloop gewinnt Ihn Martin Vari bei den Männern.Auf Platz 2 kam Alvaro gefolgt von Gianni.
Bei uns gewann wieder Cindy vor Christine und Petra.
Hier habt Ihr einen kleinen Einblick in den Best Trick Contest der Jungs. Und glaubt mir ein paar von diesen Tricks haben wehgetan!

Best Trick Video


Tag 5

Heute ist kein so schönes Wetter. Regen und Wolken machen den letzten Tag zu einem ziemlich trüben Abschiedstag. Von der wilden Party am Vorabend noch geschwächt erschienen nicht alle Rider am Morgen am Spot. (Guten Morgen Martin und Jaime!!!)
Der Wind war aber pünktlich und gut (20 Knoten). Aber im Laufe des Vormittags ging der Wind runter und die meisten Rider waren mit grossen Schirmen unterwegs.
Ab 14 Uhr war dann alles vorbei. Der Wind verabschiedete sich und wir auch – bye bye Knokke.

In der Single Elimination setzte sich wieder einmal Cindy Mosey durch.
Bei den Männern siegte Aaron Hadlow vor Alvaro Onieva der deutlich unterpowered war.
Ich selbst konnte dann doch noch in der Double Elimination einen 5ten Platz ergattern.

Abschliessend kann ich nur sagen, dass Knokke eine super Woche war. Die Organisation war sehr gut, auch wenn die Preise für Getränke und Essen teilweise überirdisch waren. Für ausreichend Publikum war gesorgt denn es waren (vielleicht auch wegen des langen Wochenendes) tausende Menschen am Strand.

See you next year!

Susi

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